Ketteler-Schule

 
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Bischof von Kettelers Wirken in Beckum

Merkmale und Ereignisse seiner Tätigkeit in und um Beckum

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Von 1844-1846 war Wilhelm Emanuel von Ketteler Kaplan in St. Stephanus-Beckum

Oktober 1844 bis Oktober 1846

  • Wichtige Predigten Bischof Kettelers in der Stephanuskirche zu Beckum zeugen von intensiver Seelsorge
  • Schulkindern, die von den Einzelhöfen der Umgebung zum Unterricht in die Stadt kommen, läßt Bischof Kettelers einen warmen Aufenthaltsort einrichten.
  • Abhaltung von Volkskatechesen in der Bauernschaft
  • Bischof Ketteler sammelt 2500 Taler für die Errichtung eines Krankenhauses in Beckum, das unter kirchlicher Leitung mit einem Haus für bettelnde Kinder verknüpft war.
  • Bischof Ketteler verwirklicht mit drei Kaplänen die Idee des gemeinsamen Lebens der Geistlichen in Beckum (Vita communis)
  • Bischof Ketteler ergreift die Initiative zur Wiederherstellung der Siechenhauskapelle, die 1795 als Pulvermagazin von bischöflichen Truppen aus Münster benutzt wurde
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von Kettelers Wirken als Kaplan in Beckum (Kurzfassung)

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Fast 33 Jahre alt war der Neupriester Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler, als er seine erste Stelle als 3. Kaplan in Beckum, einer Kleinstadt von damals etwa 4000 Katholiken, antrat. Nur zwei Jahre sollte er an diesem Ort wirken. Doch in dieser kurzen Zeit gelang es dem selbstlosen Priester, Großes zu leisten. Seine Predigten waren ernst, voller starker Mahnungen zur Buße.
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von Kettelers Wirken als Kaplan in Beckum (Langfassung)

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Wilhelm Schneider

Am 25. Dezember 1811 wurde in Münster der spätere Bischof von Mainz, Wilhelm Emmanuel von Ketteler, als Sohn der Ehe­leute Maximilian Friedrich Freiherr von Ketteler (Linie Ketteler / Alt-Assen / Har­kotten) und Klementine Freiin von Wenge zu Wenge und Beck geboren. Er bekam die Vornamen Wilhelm Emmanuel Joseph Hubert Maria.

Nach seiner Priesterweihe (1. 6. 1844) er­hielt Ketteler an der ehem. Stiftskirche Ss. Stephan und Sebastian in Beckum seine erste Seelsorgestelle als „dritter Kaplan". Am 1. Oktober 1844 stellte er sich mit einer Predigt zum Kirchweihfest der Gemeinde vor. Kaplan Ketteler ging mit Strenge gegen sich selbst, mit Seeleneifer und bei­spielhafter Arbeitsamkeit und Tatkraft ans Werk. Von seinem Mühen für Arme und Kranke, seiner besonderen Fürsorge für die ihm anvertrauten Kinder in den Schulen in Stadt und Kirchspiel Beckum blieb vieles noch recht lange im Gedächtnis der Bevöl­kerung haften.

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